Oberrödinghauser Hammer, Industrielles Kulturdenkmal in Menden, Deutschland.
Der Oberrödinghauser Hammer ist eine alte Hammermühle an der Bundesstraße B515 in Menden, die Wasserkraft zum Betrieb ihrer Maschinen nutzte. Das Gebäude bewahrt zwei Wasserräder und schwere Hämmer, die früher Metall schlugen und formten.
Die Mühle entstand 1751 und war über 200 Jahre lang in Betrieb, bevor sie 1955 geschlossen wurde. In diesem langen Zeitraum stellte sie verschiedene Metallprodukte her, die in der Region benötigt wurden.
Das Gebäude zeigt die Handwerkstradition des Sauerlandes und wie die Gegend durch Metallverarbeitung geprägt wurde. Man sieht hier, wie Menschen Wasserkraft nutzten, um schwere Arbeiten zu verrichten und ihre Produkte in der Region zu verkaufen.
Das Gebäude liegt direkt an einer Bundesstraße und ist von außen einsehbar, mit einem ruhigen Parkplatz in der Nähe. Der Fußweg zum Gelände führt an einer normalen Straße entlang und ist leicht zu finden.
Das Wasser für die Mühle kam nicht aus einem normalen Bach, sondern aus einer natürlichen Quelle namens Hüttenspring, die speziell für die Anlage genutzt wurde. Diese Wasserversorgung war so zuverlässig, dass sie das Werk über Jahrhunderte am Laufen hielt.
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