Oberrödinghauser Hammer, Industrielles Kulturdenkmal in Menden, Deutschland.
Der Oberrödinghauser Hammer ist eine Hammermühle an der Bundesstraße 515 im Mendener Ortsteil Oberrödinghausen, gegenüber dem Kalkverarbeitungswerk von Rheinkalk. Zwei Wasserräder trieben früher einen 70 Kilogramm schweren Schwanzhammer und einen 300 Kilogramm schweren Stabhammer an; das Wasser stammte aus der Quelle Hüttenspring und wurde in einem Teich angestaut.
Max Theodor von Dücker gründete den Alten Hammer 1751 als Teil der „Rödinghauser Eisenfabrique“; eine Urkunde dieses Jahres nennt ihn. Hergestellt wurden vor allem Roststäbe und Pflugscharen. Zuletzt nutzte die Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG den Hammer als Schmiede, bis er 1955 stillgelegt wurde.
Hergestellt wurden vor allem Roststäbe und Pflugscharen für die von Max Theodor von Dücker gegründete Rödinghauser Eisenfabrique. Zuletzt nutzte die Rheinisch-Westfälische Kalkwerke AG den Hammer bis 1955 als Schmiede, sodass der Ort sowohl Eisenverarbeitung als auch die spätere Kalkindustrie Oberrödinghausens bezeugt.
Der Hammer liegt an der Bundesstraße 515, direkt gegenüber dem Kalkverarbeitungswerk von Rheinkalk in Oberrödinghausen. Er ist von der Straße aus zu sehen; das Gelände selbst wird nicht betreten. Die B 515 ist der Zufahrtsweg, und der Hammer ist an seiner Lage gegenüber dem Werk zu erkennen.
Die Quelle Hüttenspring speiste einen Hammerteich, aus dem sich die beiden Wasserräder speisten; diese trieben einen 70 Kilogramm schweren Schwanzhammer und einen 300 Kilogramm schweren Stabhammer an. Die Anlage liegt an der B 515 gegenüber dem Kalkwerk von Rheinkalk.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.871 Mitwirkenden weltweit.