Gebhardgebäude, Archäologische Stätte im Stadtteil Vohwinkel, Wuppertal, Deutschland
Das Gebhardgebäude war ein großes Verwaltungsgebäude an der Kaiserstraße in Vohwinkel, das als Hauptsitz der Gebhard & Co. AG, eines Seidenwebereiunternehmens, diente. Das Gebäude beherbergte im Laufe seiner Nutzung verschiedene Einrichtungen wie eine Tanzschule, eine Postfiliale, Einzelhandelsflächen, medizinische Praxen und Anwaltskanzleien.
Das Gebäude wurde 1875 errichtet, nachdem ein Seidenweberei-Unternehmen von Hardenberg nach Elberfeld verlegt worden war. Während der Ausgrabungen bei der Neubaufundamentierung 1927 entdeckten Arbeiter eine hölzerne Wasserleitung und eine römische Münze aus dem Jahr 194 n. Chr. mit Kaiser Septimius Severus.
Bei Fundamentarbeiten 1927 entdeckten Arbeiter eine hölzerne Wasserleitung und eine römische Münze aus dem Jahr 194 mit Kaiser Septimius Severus.
Das Gebäude wurde 2015 abgerissen, so dass heute nur noch historische Unterlagen und archäologische Funde von seiner Existenz zeugen. Besucher können sich durch lokale Archive und Museen über die Geschichte dieser Stätte informieren.
Von 1980 an war in dem Komplex eine der größten Eishallen Europas untergebracht, die mehrere Jahre lang dort betrieben wurde. Diese Eisbahn war eine überraschende Ergänzung zu den Geschäfts- und Gewerbeflächen des Hauptgebäudes.
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