Gahrenberg, Berggipfel im Reinhardswald, Hessen, Deutschland
Der Gahrenberg ist ein Berggipfel in Hessen, der sich auf 472 Meter Höhe erhebt und von Wald bedeckt ist. Die Hänge sind mit verschiedenen Baumarten bewachsen, die das Erscheinungsbild des Berges prägen.
Unter dem Nordteil des Gahrenbergs wurde ab 1842 Braunkohle abgebaut, nachdem eine Bohrung auf Kohle gestoßen war. Die Felder Gahrenberg I bis III wurden zwischen 1891 und 1909 verliehen, und die Zeche Gahrenberg wurde über Stollen bis zur Stilllegung 1970 betrieben; danach wurden die Stollen verfüllt und die Tagesanlagen abgerissen. Im Süden förderte die Zeche Wilhelmshausen von 1898 bis 1922 Kohle, mit einer Höchstförderung von 49.512 Tonnen im Jahr 1920.
Der Berg gab der Zeche Gahrenberg ihren Namen, einem von 1842 bis 1970 im Tiefbau betriebenen Braunkohlenbergwerk. Die Kohle ging vor allem an Habich’s Söhne in Veckerhagen; stark verwitterte oberflächennahe Kohle wurde als „Farbkohle“ abgebaut und zum Pigment Kasseler Braun verarbeitet. Die Stollen sind verfüllt, die Tagesanlagen abgerissen.
Der Berg ist über mehrere markierte Wanderwege erreichbar, die von nahegelegenen Parkplätzen starten. Die Wege sind meist gut ausgeschildert und bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade.
Der Berg ist eine tertiäre Basaltkuppe, die über die fast ebene Hochfläche des Reinhardswalds herausragt. Darunter lag Braunkohle: Die Zeche Gahrenberg wurde von 1842 bis 1970 betrieben, danach wurden die Stollen verfüllt. Stark verwitterte Kohle nahe der Oberfläche diente als Farbkohle, aus der die Firma Habich den Farbton „Kasseler Braun“ herstellte.
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