Konsumzentrale, Expressionistisches Bürogebäude in Plagwitz, Leipzig, Deutschland
Die Konsumzentrale Leipzig ist ein Klinkerbau in der Industriestraße 85–95 im Leipziger Stadtteil Plagwitz, den Fritz Höger von 1929 bis 1932 für die Konsumgenossenschaft Leipzig eG errichtete. Die stromlinienförmigen, an den Schiffbau erinnernden Formen und die sogenannten Schüsselglasscheiben drücken Modernität und Dynamik aus. Innen greifen farbige Wandfliesen und ein schiffstreppenartiges Treppenhaus diesen Charakter auf.
Fritz Höger erbaute die Konsumzentrale von 1929 bis 1932 für die Konsumgenossenschaft Leipzig eG, die bis heute hier sitzt. Den Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die DDR überstand der Bau nahezu unbeschädigt. Als Teil des EXPO-Projektes „Plagwitz auf dem Weg ins 21. Jahrhundert“ wurde er umfangreich restauriert. Seit 2022 entwickelt die MIB AG den Komplex zu einem Kreativcampus mit über 33.000 m² Mietfläche; 2023 entstand ein fünfgeschossiger Neubau mit über 500 Fenstern, das historische Lagergebäude wurde aufgestockt, Fertigstellung ist für 2026 geplant.
Der Name des Baus stammt von der Konsumgenossenschaft Leipzig eG, der Konsumgenossenschaft, die ihn in Auftrag gab und bis heute nutzt. Im Inneren greifen farbige Wandfliesen und ein Treppenhaus nach Art einer Schiffstreppe das maritime Motiv der Fassade auf. Die Konsumzentrale diente zudem als Kulisse für das fiktive Polizeipräsidium im Leipziger Tatort.
Die Konsumzentrale liegt an der Industriestraße 85–95 direkt am Stadtteilpark Plagwitz. Seit 2022 entwickelt die MIB AG den Komplex zu einem Kreativcampus mit über 33.000 m² Mietfläche um; 2023 entstand ein fünfgeschossiger Neubau mit über 500 Fenstern, das historische Lagergebäude wurde aufgestockt. Fertigstellung ist für 2026 geplant. Architekturführungen durch Plagwitz führen am Bau vorbei.
Die Konsumzentrale diente als Drehort des Leipziger Tatort und stand dabei für das fiktive Polizeipräsidium. Den Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die DDR überstand der Bau nahezu unbeschädigt. Seit 2022 entwickelt die MIB AG den Komplex zu einem Kreativcampus mit über 33.000 m² Mietfläche weiter; 2023 entstand ein fünfgeschossiger Neubau mit über 500 Fenstern.
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