Schloss Hohenbuchau, Neubarockes Schloss in Georgenborn, Deutschland
Schloss Hohenbuchau war ein ab 1895 in einem Park in Georgenborn errichtetes schlossähnliches Herrenhaus, das einen Landsitz von 1869 ersetzte. Die Pläne fertigte der Wiesbadener Architekt Alfred Schellenberg; die Wandmalereien im Ballsaal schuf Max Friedrich Koch. Der Park enthielt einen Weiher, ein chinesisches Teehaus und einen griechischen Tempel. 1963 wurde das Gebäude abgerissen.
1863 kaufte der preußische Rittmeister Constantin von Zachau 50 Morgen in Georgenborn und vollendete dort 1872 einen Landsitz; Spielschulden zwangen ihn 1879 zum Verkauf an den Gummifabrikanten Ferdinand Krauskopf. Dessen Sohn, Baron Ferdinand von Krauskopf, ließ das Landhaus abreißen und errichtete ab 1895 Schloss Hohenbuchau nach Plänen des Wiesbadener Architekten Alfred Schellenberg. Nach 1945 verfiel das Schloss, brannte am 28. Dezember 1947 aus und wurde 1963 für ein von Richard Neutra entworfenes Wohnviertel abgerissen.
Die Wandmalereien im Ballsaal schuf der Wiesbadener Maler Max Friedrich Koch. Der Park enthielt ein chinesisches Teehaus und einen griechischen Tempel, den Traum eines Mannes mit 120 Millionen Goldmark. Der chinesische Pavillon steht noch an der Umfassungsmauer.
Von der ursprünglichen Struktur sind heute nur noch wenige Spuren sichtbar, da das Gelände verändert wurde und neue Gebäude entstanden sind. Besucher sollten vorher recherchieren, was von der ursprünglichen Anlage noch zu sehen ist, da sehr wenig vom ursprünglichen Anwesen erhalten blieb.
Das Gelände war während des Zweiten Weltkriegs zeitweise beschlagnahmt und erlitt kurz nach Kriegsende ein verheerendes Feuer. Dieses Ereignis beschleunigte den Verfall und trug letztendlich zu seiner Zerstörung bei.
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