Sommerberg bei Frauenstein, Naturschutzgebiet in Wiesbaden, Deutschland.
Der Sommerberg bei Frauenstein ist ein Naturschutzgebiet in Wiesbaden mit steilen Hanglagen und einem Tal mit Erlenbach-Bachlauf. Das Gelände erstreckt sich über etwa 26 Hektar und enthält verstreute Obstbäume sowie Wiesen mit verschiedenen Grasarten und Waldbinsen-Beständen.
Der Sommerberg bei Frauenstein wurde am 11. Dezember 1992 nach dem Hessischen Naturschutzgesetz als Naturschutzgebiet ausgewiesen; es umfasst gut 26 Hektar im Naturraum Rheingau-Wiesbadener Vortaunus. Das Gebiet ist Teil des Naturparks Rhein-Taunus und liegt innerhalb des Landschaftsschutzgebietes Stadt Wiesbaden.
Der Bereich ist bekannt für seine Schlangen, besonders die seltene Äskulapnatter, die hier lebt und von Besuchern auf speziellen Wegen beobachtet werden kann. Die Informationstafeln entlang der Pfade erzählen von diesen Tieren und zeigen, wie wichtig dieser Ort für ihren Schutz ist.
Das Schutzgebiet liegt an einem nach Südwesten gerichteten Steilhang über der Talaue des Erlenbachs bei Hof Armada, nordwestlich von Frauenstein. Der „Schlangenpfad“ erläutert die Äskulapnatter und ihren Lebensraum; betreut wird das Gebiet vom Naturschutzhaus Wiesbaden und vom Forsthaus Chausseehaus. Der Hang ist uneben und steil, festes Schuhwerk ist daher ratsam.
Der Hang beherbergt die seltene Äskulapnatter. Der „Schlangenpfad“ erläutert Besuchern diese Schlange, ihren Lebensraum und das Artenschutzprojekt; betreut wird das Gebiet vom Naturschutzhaus Wiesbaden und dem Forsthaus Chausseehaus.
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