Hof Armada, Befestigter Bauernhof in Frauenstein, Deutschland.
Hof Armada ist ein ehemaliger Wehrhof in Frauenstein, heute Pferdepension und Lernbauernhof und nach dem hessischen Denkmalschutzgesetz als Kulturdenkmal geschützt. Die Gebäude gruppieren sich um einen Innenhof: das Haupthaus von 1856 mit Walmdach, sieben Fensterachsen und Mittelrisalit, Wirtschaftsgebäude von 1839 und moderne Neubauten. Das südwestliche Gebäude diente bis zum Umbau 2011 als Pferdestall.
Der Hof Armada wurde 1317 erstmals als „zur Armen Ruen“ erwähnt; 1341 ließ der Ritter Sifrid von Lindau eine Kapelle „zom Armode“ bauen. Die Kapelle wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört, 1832 brannten die Gebäude ab. Ab 1839 bauten die Herzöge von Nassau den Hof wieder auf; das heutige Haupthaus stammt von 1856.
Der Name Armada geht wohl auf „zur Armen Ruen“ zurück, was Ruhe bedeutet, und ist 1317 belegt. Ritter Sifrid von Lindau baute 1341 hier eine Kapelle „zom Armode“ zu Ehren der heiligen Catharine; sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Noch 1594 sind Prozessionen und Bittfahrten aus dem Mainzer Gebiet hierher bekannt.
Der Hof liegt auf 161 m Höhe am Erlenbach, oberhalb des Grorother Hofs und unterhalb des Naturschutzgebiets Sommerberg; westlich verläuft die Grenze zu Walluf. Die Gebäude gruppieren sich um einen Innenhof, das Haupthaus von 1856 steht im Südosten, seine Eingangstreppe führt zu den Tierweiden und einem kleinen See. Zugang über die Wege von Frauenstein oder aus dem Erlenbachtal.
Der Name des Hofs erscheint 1317 als „zur Armen Ruen“ und in den Lehensbüchern von 1427 als „Turm zum Armudt“, als er als Rittersitz des Geschlechts von Lindau unter Nassau diente. Ritter Sifrid von Lindau baute 1341 hier eine Kapelle zu Ehren der heiligen Catharine; sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.069 Mitwirkenden weltweit.