Turmburg, Burgruine in Walluf, Deutschland
Turmburg ist eine Burgruine auf einem niedrigen Hügel am Rand von Walluf, Hessen, nahe der alten Johanniskirche. Die Stätte bewahrt dicke Steinmauern, einen teilweise stehenden Turm und den Umriss von Verteidigungsgräben, alles in Gras und verstreuten Bäumen.
Die Burg wurde um das Jahr 1000 erbaut, um einen Rheinübergang zu bewachen, und erhielt später einen Wohnturm für ihre Besitzer. Nach Schäden um 1200 ging die Stätte 1263 an einen Ritter namens Heinrich Frank über und verfiel allmählich.
Lokale Schilder erklären, dass der Name sich auf den alten Wohnturm bezieht, dessen Ruinen noch neben den Überresten der letzten Johanniskirche von 1508 stehen. Die Menschen aus Walluf betrachten den Ort als ein gemeinsames Stück Heimatgeschichte und weisen oft auf das raue Mauerwerk und den ruhigen Platz neben den Kirchenmauern hin.
Der Boden um die Ruine ist uneben, tragen Sie daher festes Schuhwerk und gehen Sie langsam über die alten Steine. Ein kurzer Spaziergang vom Dorf bringt Sie zur Stätte, die bei den meisten Wetterlagen leicht zu erreichen ist.
Besucher übersehen oft, dass die Turmmauern mit einer Methode namens Gussmauerwerk gebaut wurden, die dem erhaltenen Stein ein raues, fast gegossenes Aussehen verleiht. Ausgrabungen in den 1930er Jahren legten auch einen kleinen Raum frei, der einst als Knochenlager diente, ein praktisches Detail, das in Burgruinen dieser Größe selten zu sehen ist.
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