Turmburg, Burgruine in Walluf, Deutschland
Die Turmburg ist der Rest einer Niederungsburg neben der Johanniskirche am Ortsausgang von Niederwalluf, Hessen. Erhalten ist der Rest des Turms aus Gussmauerwerk auf einer Grundfläche von 9,60 mal 11,60 Metern und einer Mauerstärke von 2,20 bis 2,30 Metern, umgeben von Grabenresten.
Die Burg wurde um das Jahr 1000 erbaut, um einen Rheinübergang zu bewachen, und erhielt später einen Wohnturm für ihre Besitzer. Nach Schäden um 1200 ging die Stätte 1263 an einen Ritter namens Heinrich Frank über und verfiel allmählich.
Der Name Turmburg bezieht sich auf den Turm, der den erhaltenen Kern dieses frühromanischen Herrensitzes bildet. Die Anlage liegt neben der Johanniskirche am Ortsausgang von Niederwalluf Richtung Wiesbaden; die Reste wurden zwischen 1931 und 1933 freigelegt. Zu sehen sind das Gussmauerwerk des Turms und die Spuren der Gräben.
Der Boden um die Ruine ist uneben, tragen Sie daher festes Schuhwerk und gehen Sie langsam über die alten Steine. Ein kurzer Spaziergang vom Dorf bringt Sie zur Stätte, die bei den meisten Wetterlagen leicht zu erreichen ist.
Besucher übersehen oft, dass die Turmmauern mit einer Methode namens Gussmauerwerk gebaut wurden, die dem erhaltenen Stein ein raues, fast gegossenes Aussehen verleiht. Ausgrabungen in den 1930er Jahren legten auch einen kleinen Raum frei, der einst als Knochenlager diente, ein praktisches Detail, das in Burgruinen dieser Größe selten zu sehen ist.
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