St.-Kilian-Kirche, Romanische Kirche in Bad Lausick, Deutschland
Die St.-Kilian-Kirche ist eine dreischiffige romanische Basilika, deren Bau 1105 unter Graf Wiprecht von Groitzsch begann und unter Aufsicht des Benediktinerklosters Pegau stand. Zunächst ohne Turm errichtet, erhielt sie nach 1523 einen Turm, der im 18. Jahrhundert ersetzt wurde; damals wurde die Kirche barock ausgemalt und die Seitenschiffe mit Kreuzgratgewölben versehen. Das Westportal besteht aus Porphyr aus Rochlitz.
Der Bau der St.-Kilian-Kirche begann 1105 unter Graf Wiprecht von Groitzsch als dreischiffige romanische Basilika unter Aufsicht des Benediktinerklosters Pegau, zunächst ohne Turm. 1523 wählte die Gemeinde einen evangelischen Pfarrer und ließ bald einen Turm ergänzen, der im 18. Jahrhundert ersetzt wurde, als das Innere barock ausgemalt und die Seitenschiffe mit Kreuzgratgewölben versehen wurden. Ein 1920 aus der aufgegebenen Kirche von Witznitz überführter Flügelaltar von 1490 und die Restaurierung 1955–1957 prägten den Bau weiter.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Kilian, des Schutzpatrons der fränkischen Siedler, für die sie als zentrale Kirche errichtet wurde. Seit 1523 wählt die Gemeinde ihren evangelischen Pfarrer selbst. 1920 wurde ein Flügelaltar von 1490 hierher versetzt, der aus der vor dem Braunkohletagebau aufgegebenen Dorfkirche von Witznitz bei Borna stammte.
Die Kirche liegt im Zentrum von Bad Lausick; an ihrer Nordseite stehen Kriegerdenkmäler für die Gefallenen von 1870/71 und 1914–18. Das Westportal aus Rochlitzer Porphyr ist der Hauptzugang. Die Silbermann-Trampeli-Orgel erklingt in den Gottesdiensten, daher sollte man den Besuch außerhalb der Andachten legen.
Die Orgel baute Gottfried Silbermann 1722 für die Chemnitzer Johanniskirche; 1791 erweiterte Johann Gottlob Trampeli sie, 1879 wurde sie nach Auligk verkauft und erst 1957 nach Bad Lausick versetzt. 1988 stellte die Firma Eule aus Bautzen sie weitgehend auf die ursprüngliche Chortonstimmung zurück.
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