Riff, Badeeinrichtung in Bad Lausick, Deutschland.
Das Riff ist ein Kur- und Freizeitbad an der Straße Am Riff, östlich des Bad Lausicker Stadtkerns. Das Schwimmbadgebäude liegt westlich der Straße, das Resort östlich, verbunden durch einen oberirdischen Tunnel, den Bademantel-Gang. Drinnen gibt es ein 25-m-Becken mit Strömungskanal, eine 125 m lange Reifenrutsche und eine 118 m lange Röhrenrutsche, beide 12 m hoch, sowie einen Sprungturm mit 3 und 5 m über einem 4 m tiefen Becken.
Sachsens Wirtschaftsminister Kajo Schommer, der Landrat des Landkreises Grimma Gerhard Gey und Bad Lausicks Bürgermeister Josef Eisenmann legten im März 1994 den Grundstein. Das Riff wurde am 20. Dezember 1995 nach 15 Monaten Bauzeit als erstes modernes Erlebnisbad Sachsens nach dem Ende der DDR eröffnet. Es ersetzte die Sanierung des baufälligen Freibads, kostete 45 Millionen DM, davon 90 Prozent Fördermittel des Freistaates Sachsen.
Der Name Riff verweist auf ein Riff im Meer; das Bad ist zu 100 % in kommunaler Hand, während am Resort gegenüber private Investoren beteiligt sind. Seit 2006 gehört ein Heilwasserbecken zur Anlage, und Trinkwasser spendet der Brunnen „Aqua Vitales“. Das Resort ist über einen oberirdischen Gang verbunden, den man „Bademantel-Gang“ nennt.
Besucher können ihre Aufenthalte online buchen und sollten sich vorab auf den aktuellen Bedingungen informieren, um die beste Zeit für ihren Besuch zu planen. Die Anreise ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos möglich, da der Bahnhof Bad Lausick in der Nähe liegt.
Das Riff wurde am 20. Dezember 1995 als erstes modernes Erlebnisbad Sachsens nach dem Ende der DDR eröffnet, nach 15 Monaten Bauzeit und Plänen des Architekten Erich Heidingsfelder. Es ersetzte die Sanierung des baufälligen Freibads; von den 45 Millionen DM Baukosten trug der Freistaat Sachsen 90 Prozent als Fördermittel. Im ersten Jahr kamen 800.000 Besucher, es bildeten sich lange Schlangen.
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