Geiseltalsee, Künstlicher See in Saalekreis, Deutschland
Der Geiseltalsee ist ein künstlicher See mit einer Wasserfläche von 19 Quadratkilometern und erreicht an seiner tiefsten Stelle etwa 78 Meter Tiefe. Das Gewässer enthält über 400 Millionen Kubikmeter Wasser und wird von einem Netzwerk aus Stränden und Wanderwegen umgeben.
Die Region war ab 1698 ein Braunkohleabbaugebiet, das sich über Jahrhunderte entwickelte, bis der Bergbau eingestellt wurde. Das Gelände wurde anschließend geflutet und entstand bis 2011 das heute größte künstliche See in Deutschland.
Der See ist ein Ort, wo Besucher Spuren aus der Eozän-Zeit entdecken können, mit Fossilien, die das Leben vor Millionen Jahren zeigen. Das Wasser und die Uferbereiche erzählen von einer Landschaft, die sich von Bergbau zu Erholung verwandelt hat.
Der See verfügt über verschiedene Strände und Segelplätze für Wassersport, die gut für Anfänger und erfahrene Besucher zugänglich sind. Ein etwa 27 Kilometer langes Wegenetz führt um den See herum und eignet sich ideal zum Radfahren oder Spaziergang mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Das Wasser wird kontinuierlich von der Saale gezuführt, da der Untergrund natürlicherweise Wasser verliert, ein anspruchsvolles System für die Erhaltung des Sees. Diese ständige Wasserbewirtschaftung zeigt, wie das Projekt noch heute aktiv gepflegt werden muss.
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