Ursprung des Schwarzen Kochers, Naturquelle in Oberkochen, Deutschland
Der Kocherursprung ist eine Karstquelle in Oberkochen, Baden-Württemberg, aus der der Schwarze Kocher entsteht. Die Quelle schüttet etwa 680 Liter Wasser pro Sekunde aus und bildet so den Anfang des Flusses.
Von 1551 bis zur Zerstörung 1644 im Dreißigjährigen Krieg stand beim Kocherursprung ein Eisenhüttenwerk. Von 1646 bis Mitte des 18. Jahrhunderts wurde dort eine Schlackenwäsche betrieben. Dunkle Schlackenreste im Flussbett sollen dem Schwarzen Kocher seinen Namen gegeben haben.
Die Quelle ist Teil des Geoparks Schwäbische Alb und zeigt Besuchern, wie Wasser natürlich aus dem Kalkstein ausbricht. Man kann hier die geologischen Prozesse der Region unmittelbar erleben.
Das Gelände ist mit ausgeschilderten Wanderwegen erschlossen, die von der Quelle aus in verschiedene Richtungen führen. Die dicht bewaldete Umgebung bietet natürlichen Schatten, besonders an wärmeren Tagen hilfreich.
Nur zwei Kilometer südlich der Quelle entspringt der Ziegelbach, der in Gegenrichtung über die Brenz zur Donau fließt. Die Quelle speist den Schwarzen Kocher, der sich in Unterkochen mit dem Weißen Kocher vereinigt. Dunkle Schlackenreste im Flussbett sollen dem Schwarzen Kocher seinen Namen gegeben haben.
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