Kakushöhle, Prähistorisches Höhlensystem in Mechernich, Deutschland
Die Kakus-Höhle ist ein Kalksteinhöhlensystem bei Mechernich mit drei Hauptkammern: die Große Kirche mit hoher Decke, die Dunkle Kammer und das Kalte Loch. Die Räume entstanden durch natürliche Wasserlösungen im Stein und zeigen unterschiedliche Ausstattungen im Inneren.
Archäologische Ausgrabungen enthüllten Steinwerkzeuge von Neandertalern und drei Feuerstellen, die etwa 80.000 Jahre in die Vergangenheit datieren. Diese Funde in den Sedimentschichten zeigen, dass die Höhle lange Zeit als Wohnplatz und Fluchtort diente.
Der Kalksteinhöhleneingang trägt die Inschrift Kakus, benannt nach einer Figur aus der römischen Mythologie. Die Höhle war über Jahrtausende hinweg ein Zufluchtsort für Menschen und Tiere, was man an den Spuren in den Felswänden noch heute sehen kann.
Der Eingang ist einfach zu erreichen und die Kammern sind für die meisten Besucher begehbar, wobei einige Bereiche enge oder niedrige Passagen haben. Ein nahe gelegenes Café bietet Erfrischungen an, besonders in den wärmeren Monaten.
Der Höhleneingang zeigt eine kopflose Marmorbüste von Kaiser Wilhelm II., die 1907 installiert wurde und mehr als 80 Jahre lang verschwunden war. Die Büste wurde erst 1987 bei Reinigungsarbeiten wiederentdeckt und ist heute wieder am ursprünglichen Platz zu sehen.
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