Glaspalast, Architektonisches Denkmal in Erlangen, Deutschland
Das Glaspalast ist ein 17-geschossiger Stahlbetonskelettbau an der Kreuzung Werner-von-Siemens-Straße / Mozartstraße, entworfen von Hans Maurer und der firmeneigenen Bauabteilung von Siemens. Seine Aluminium-Glas-Vorhangfassade ist an den Ecken nicht zusammengeführt und in ein quadratisches Raster mit waagrechten Zeilen unterteilt, die abwechselnd Fensterglas und blaues Verbundglas tragen. Das 60 Meter hohe und breite sowie 25 Meter tiefe Gebäude besitzt einen Erschließungs- und Funktionskern, um den Großraum- und Zellenbüros für rund 1.600 Angestellte liegen.
Der 17-geschossige Bau wurde 1959 bis 1962 nach Plänen von Hans Maurer und der firmeneigenen Bauabteilung als Verwaltungsgebäude für die Siemens-Schuckertwerke errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Erlangen neben Berlin zweiter Hauptsitz des Unternehmens; bei Fertigstellung war das Hochhaus das höchste Bürohochhaus Bayerns. 2010 verkaufte Siemens den Komplex und mietete ihn für zwölf Jahre zurück.
Der Spitzname „Glaspalast“ bezieht sich auf die Aluminium-Glas-Vorhangfassade, deren waagrechte Zeilen abwechselnd Fensterglas und blaues Verbundglas zeigen. Der Komplex ist unter der Nummer D-5-62-000-1032 als Baudenkmal verzeichnet, und die Kantine im Nordanbau wurde 2008 von Babler + Lodde nach dem Originalentwurf Hans Maurers saniert.
Das Gebäude liegt zentral an der Mozartstraße und ist leicht zu Fuß vom Stadtzentrum zu erreichen. Besucher finden in unmittelbarer Nähe Parkplätze und Bushaltestellen vor.
Bei der Fertigstellung war das 60 Meter hohe und breite sowie 25 Meter tiefe Gebäude das höchste Bürohochhaus Bayerns. Die Aluminium-Glas-Vorhangfassade ist an den Ecken nicht zusammengeführt und wechselt im quadratischen Raster Fensterglas mit blauem Verbundglas ab. Die Kantine im Untergeschoss wurde 2008 von Babler + Lodde nach dem Originalentwurf Hans Maurers saniert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.940 Mitwirkenden weltweit.