Himbeerpalast, Verwaltungsgebäude in Erlangen, Deutschland.
Der Himbeerpalast ist ein siebengeschossiges Administrationsgebäude aus Stahlbeton und roten Ziegeln, das sich zentral in Erlangen erhebt. Das Komplexgelände wurde für die Unterbringung von Lehrveranstaltungen und Büros umgewandelt und nimmt heute mehrere Tausend Menschen täglich auf.
Das Gebäude wurde zwischen 1948 und 1953 von Architekt Hans Hertlein im Stil der Nachkriegsmoderne errichtet. Es diente der Siemens AG als Hauptquartier, bis die Friedrich-Alexander-Universität es 2020 übernahm und zum Lehr- und Forschungszentrum umbaute.
Das Gebäude wurde nach seiner Übernahme durch die Universität zu einem Ort des intellektuellen Austauschs zwischen verschiedenen Disziplinen. Die offene Gestaltung der Innenräume fördert das Zusammentreffen von Studierenden und Lehrenden aus unterschiedlichen Fachbereichen.
Der Komplex liegt zentral in Erlangen und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar, mit ausreichend Platz für die tägliche Nutzung durch Tausende von Menschen. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Universitätsbereich handelt, in dem während der Vorlesungszeiten viel Aktivität herrscht.
Der Name Himbeerpalast bezieht sich auf die auffällige rote Färbung der Fassade aus Bruchstein und roten Ziegeln. Diese farbige Gestaltung war in der Zeit seiner Erbauung eine bewusste ästhetische Entscheidung, die dem Gebäude bis heute einen hohen Wiedererkennungswert gibt.
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