Glatzenstein, Berggipfel im Nürnberger Land, Deutschland
Der Glatzenstein ist ein Berg mit etwa 572 Metern Höhe in der fränkischen Landschaft und besteht aus Kalkstein mit abwechslungsreichem Gelände. Der Gipfel bietet Blick über bewaldete Hügel und nähere Umgebung.
Die Gegend war bereits in prähistorischer Zeit besiedelt, wie Spuren von frühen Höhlen und Grabstätten belegen. Diese archäologischen Funde deuten auf eine lange Besiedlungsgeschichte der Region hin.
Der Berg ist Mittelpunkt regionaler Wandertraditionen und wird von Einheimischen als Treffpunkt für Outdoor-Aktivitäten genutzt. Die umliegenden Dörfer bewahren fränkische Bräuche und verbinden diese mit ihrer Liebe zur Natur.
Die Gipfelkuppe wird zu Fuß erreicht; die Wand darunter umfasst 34 Kletterrouten der Schwierigkeitsgrade 4 bis 9 nach UIAA, stellenweise über 30 Meter hoch. Das Aussteigen am höchsten Punkt und das Erstbegehen neuer Routen sind nicht gestattet. Die Höhle liegt direkt unter dem Aussichtsfelsen.
Direkt unterhalb des Aussichtsfelsens am höchsten Punkt liegt die Glatzensteinhöhle (Höhlenkataster D 2), in der Scherben gefunden und ein Tonlöffel aus der Zeit um 500 v. Chr. rekonstruiert wurde. Um den Felsen zieht sich ein halbrunder Kreisgraben; von dort aus wurde vermutlich die gegenüberliegende Festung Rothenberg beschossen.
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