Großer Hansgörgl, Berggipfel in Reichenschwand, Deutschland.
Der Große Hansgörgl ist der höhere der beiden Gipfel eines zweigipfeligen Hügels der Fränkischen Alb zwischen Reichenschwand und Altensittenbach im Landkreis Nürnberger Land in Bayern. Er erreicht 601 Meter, der benachbarte Kleine Hansgörgl 553 Meter; wegen ihrer Lage und Höhe sind beide Gipfel weithin zu sehen.
Auf dem Gipfel des Kleinen Hansgörgl, des mit 553 m niedrigeren der beiden Gipfel, liegen die Reste eines Burgstalls; Keramikfunde und Mörtelreste datieren ihn ins 13. Jahrhundert. 1877 errichtete der Verschönerungsverein Hersbruck auf dem Großen Hansgörgl einen Aussichtspavillon, der um 1935 abgebrochen wurde.
Der Name soll von einem sagenhaften Raubritter und Wilderer namens Hans Giergel stammen, nach dem der Hügel benannt ist. Wegen der weiten Aussicht wurde der Große Hansgörgl auch das „Rigi des Pegnitztales“ genannt.
Die Wanderroute vom Dorf aus mischt sich aus verschiedenen Wegetypen wie Asphalt, Schotter und Naturpfaden, die mit normalen Wanderschuhen machbar sind. Der Aufstieg verläuft gelassen durch das Gelände ohne größere technische Anforderungen.
Am Südhang des Hügels liegt der Hansgörglschacht, auch Teufelsloch oder Räuberloch genannt: eine kleine Schachthöhle, die im Höhlenkataster Fränkische Alb (HFA) als D 1 registriert ist. Ihr Eingang befindet sich direkt an einem Baum.
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