Genscher-Haus, Historisches Museum im Stadtteil Reideburg, Halle, Deutschland.
Das Genscher-Haus ist ein klassizistisches Wohngebäude aus den 1860er Jahren in Halle, das heute als Museum Einblicke in die deutsche Wiedervereinigung bietet. Die Ausstellung verteilt sich über mehrere Räume und dokumentiert den politischen Werdegang von Hans-Dietrich Genscher sowie die Ereignisse, die zur Einheit führten.
Das Gebäude wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Wohnhaus errichtet und später zum Gedächtnis an einen bedeutenden Staatsmann umgewandelt. Die Umbauung zum Museum erfolgte 2010 mit umfassenden Renovierungsarbeiten, um die Räume für die historische Ausstellung vorzubereiten.
Die Ausstellung zeigt, wie die deutsche Wiedervereinigung und Europas Zusammenwachsen im Alltag und in der Politik sichtbar wurden. Besucher erleben hier, welche Rolle Diplomatie und Entscheidungen für das Leben von Menschen spielten.
Das Museum liegt in der Reideburg-Gegend und bietet geführte Rundgänge durch die Ausstellungsräume an. Besucher sollten sich vorab über die Öffnungszeiten informieren und einplanen, dass die Besichtigung etwa zwei Stunden dauert.
Das Museum zeigt eine originalgetreue Nachbildung des Zwei-plus-Vier-Vertrags, das rechtliche Dokument, das 1990 die Grundlagen für die deutsche Wiedervereinigung schuf. Dieses Stück verdeutlicht, wie eine einzelne Unterzeichnung die Geschichte eines ganzen Landes veränderte.
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