Halle, Universitätsstadt an der Saale in Sachsen-Anhalt, Deutschland
Halle liegt beiderseits der Saale in Sachsen-Anhalt und zählt zu den größeren Städten der ehemaligen DDR. Die Bebauung erstreckt sich über mehrere Flussufer und umfasst Viertel mit historischen Fassaden sowie frühere Salzgewinnungsanlagen.
Salzvorkommen lockten bereits in der Bronzezeit Menschen hierher und prägten den germanischen Ortsnamen. Der Abbau trieb über Jahrhunderte die örtliche Wirtschaft an und machte die Siedlung zu einem wichtigen Handelspunkt.
DasHandelHaus-Museum erhält sein Geburtshaus und zeigt Manuskripte, Instrumente sowie Objekte aus seiner Zeit. Die Sammlung macht die barocke Musikwelt erlebbar, in der Handel aufwuchs, bevor er nach Italien und England zog.
Der Hauptbahnhof verbindet die Stadt stündlich mit dem Flughafen Leipzig und bietet direkte Zugverbindungen nach Berlin, München und Frankfurt. Fußgänger können die Altstadt bequem zu Fuß erkunden, während Straßenbahnlinien weiter entfernte Viertel erschließen.
Das Landesmuseum für Vorgeschichte verwahrt die Himmelsscheibe von Nebra, eine Bronzescheibe aus der Zeit um 1600 v. Chr. mit der ältesten bekannten Darstellung kosmischer Phänomene. Auf dem Objekt sind Sonne, Mond und Sternengruppen eingraviert, die vermutlich astronomische Beobachtungen wiedergeben.
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