Opernhaus Halle, Opernhaus im Quartier Mitte, Halle, Deutschland.
Die Halle Opera House ist ein Opernhaus im Zentrum der Stadt, das 1886 erbaut wurde und heute Aufführungen aus verschiedenen Bereichen beherbergt. Das Gebäude hat einen großen Saal mit Platz für etwa 670 Zuschauer, die auf mehreren Ebenen verteilt sitzen.
Das Gebäude wurde ursprünglich als Stadttheater erbaut und spielte lange Zeit eine wichtige Rolle im Kulturleben der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg erlitt es schwere Zerstörungen durch Bombardements, wurde aber danach wieder aufgebaut und restauriert.
Das Haus zeigt jährlich Neuproduktionen von Händel-Opern im Rahmen der Händel-Festspiele der Stadt, eine Tradition, die ihm internationale Anerkennung eingebracht hat. Der Name wechselte im Laufe der Zeit: 1886 als Stadttheater eröffnet, hieß es ab 1951 Landestheater Halle und von 1968 bis 1992 Theater des Friedens, bevor es 1992 den Namen Opernhaus Halle erhielt.
Das Gebäude liegt an einem gepflasterten Platz; die südliche Schaufassade wurde um das Jahr 2000 nach bauzeitlichem Befund wiederhergestellt, die Ostfassade folgte 2011. Die 672 Sitzplätze verteilen sich auf Parkett, 1. und 2. Rang und sind auch behindertengerecht erreichbar. Das Ensemble bespielt zudem das Goethe-Theater in Bad Lauchstädt, sodass manche Produktionen außerhalb Halles laufen.
Die Südfassade wurde um das Jahr 2000 nach bauzeitlichem Befund wiederhergestellt, die Ostfassade zeigt seit 2011 wieder ihr ursprüngliches Aussehen. Eine neue Kuppel im passenden Stil ist geplant, falls die Finanzierung gesichert wird. Der Zuschauerraum bietet 672 Sitzplätze auf Parkett, 1. und 2. Rang, die auch behindertengerecht erreichbar sind.
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