Burse zur Tulpe, Universitätsgebäude in Halle (Saale), Deutschland.
Die Burse zur Tulpe ist ein massiver Steinbau mit mehreren Geschossen und architektonischen Elementen aus ihrer Renovierung von 1928 unter Julius Kallmeyer. Das Gebäude verfügt über großzügige Räume und Säle, die für verschiedene Universitätsfunktionen genutzt werden.
Der Bau entstand 1843 als Studentenwohnheim der Universität Halle-Wittenberg, existierte zunächst als Hotel Garni Zur Tulpe und wurde 1919 von der Universität erworben. Diese Umwandlung markierte den Beginn seiner langen Verbindung mit der akademischen Gemeinschaft.
Der Musikraum des Gebäudes war bis 1936 mit Werken von Charles Crodel und Gerhard Marcks ausgestattet, bevor diese während der Zeit des Nationalsozialismus entfernt wurden. Diese künstlerische Ausstattung prägte das kulturelle Leben der Studierenden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Das Gebäude funktioniert heute als Cafeteria und Verwaltungsbereich der Universität mit Räumen für akademische Konferenzen und Studententreffen. Besucher sollten wissen, dass der Zugang abhängig von laufenden akademischen Veranstaltungen variieren kann.
Die Struktur wurde unter der Leitung von Professor Paul Menzer umgewandelt und erhielt moderne Studenteneinrichtungen, während ihre historische architektonische Gestalt erhalten blieb. Diese Verbindung von Alt und Neu erfolgte bewusst, um die akademische Tradition zu bewahren.
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