Franckesche Stiftungen, Bildungsstiftung und Museum in Halle, Deutschland
Die Francke-Stiftungen sind ein großes Gelände mit Gebäuden aus mehreren Jahrhunderten, das Schulen, Kindergärten, Museen und Forschungszentren beherbergt. Das Ensemble zeigt, wie ein ehemaliges Waisenhaus zu einem vielfältigen Bildungszentrum wuchs, in dem heute Unterricht stattfindet und Besucher die Geschichte erkunden können.
Die Stiftungen entstanden 1695, gegründet von August Hermann Francke als Ort für arme und verwaiste Kinder, die Unterricht und Pflege erhielten. Aus dieser Schule wuchs ein Netzwerk von Bildungseinrichtungen, das über Jahrhunderte das Denken über Erziehung und Sozialarbeit prägte.
Die Kunstkammer mit ihren 3000 Objekten zeigt, wie Menschen vor Jahrhunderten die Welt sammelten und ordneten. Besucher sehen heute noch die original angeordneten Vitrinen mit Naturalien, Münzen und exotischen Gegenständen aus früherer Zeit.
Der Zugang zu einigen Gebäuden ist mit Rollstuhl möglich, während andere Bereiche Treppen haben, die Bewegung einschränken können. Besucher sollten beachten, dass Teile des Geländes noch Schulen und Kindertagesstätten sind, wo Leben und Unterricht stattfinden.
Das Gelände beherbergt ein Naturalienkabinett, das seit dem 18. Jahrhundert fast unverändert erhalten blieb und Sammlungen zeigt, wie sie vor hunderten von Jahren arrangiert wurden. Diese Anordnung gibt Besuchern einen seltenen Einblick in die historische Art, wie Menschen ihre Erkenntnisse über die natürliche Welt präsentierten.
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