Glemstalbrücke, Brücke bei Markgröningen in Baden-Württemberg
Die Glemstalbrücke bei Markgröningen ist eine Eisenbahnbrücke aus Spannbeton, die ein Tal überquert und dabei bis zu 54 Meter Höhe erreicht. Die Struktur verfügt über große Träger und wurde für Hochgeschwindigkeitszüge konzipiert, die sanft über ihre breite Spannweite fahren.
Die Brücke wurde zwischen 1985 und 1987 erbaut und war Teil der Planung einer neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke durch die Region. Das Projekt war in den 1970er Jahren geplant und brachte zunächst gemischte Reaktionen von Anwohnern und Behörden mit sich.
Die Brücke ist nur für Eisenbahnen zugänglich und dient dem Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Strecke Mannheim-Stuttgart. Besucher können die Struktur und die Aussicht auf das Tal von nahegelegenen Wegen oder Aussichtspunkten in der Umgebung aus betrachten.
Die Brücke ist mit einer sanften Kurve von 8000 Metern Radius gebaut, was den Zügen ermöglicht, mit hoher Geschwindigkeit flüssig über die Struktur zu fahren. Ein großes Erdaushubgebiet namens Eichholzer Klinge in der Nähe wurde während des Baus als Ablagerungsstätte für die beim Eisenbahnbau gewonnenen Massen genutzt.
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