Glemstalviadukt, Brücke bei Schwieberdingen
Das Glemstalviadukt ist eine Straßenbrücke aus Stahlbeton in Schwieberdingen, die sich über das Glemstal erstreckt. Die Konstruktion misst etwa 280 Meter Länge und 37,80 Meter Höhe und wird durch große Betonbögen getragen, die das Fahrbahndeck von unten abstützen.
Das Glemstalviadukt wurde zwischen 1960 und 1962 von den Ingenieuren Hermann Bay und Wilhelm Tiedje als Reaktion auf den wachsenden Verkehr in der Nachkriegszeit errichtet. Die Fertigstellung markierte einen wichtigen Punkt in der Infrastrukturentwicklung der Region und verbesserte die Verkehrsverbindungen erheblich.
Die Brücke trägt die Bundesstraße 10 und ist für Fußgänger und Fahrzeuge zugänglich, bietet aber begrenzte Halteplätze zum Halten oder Parkieren. Der beste Ort zum Erkunden ist von unten unter der Konstruktion oder von den angrenzenden Wegen aus, wo man die architektonischen Merkmale besser sieht.
Die Konstruktion wurde mit der sogenannten "Katzenkopf"-Architektur entworfen, wobei die Bögen ein stabiles Netzwerk bilden, das Gewicht und Druck optimal verteilt. Dieses ingenieurtechnische Detail machte es damals zu einer modernen Lösung und bleibt heute ein Beispiel für effiziente Brückenkonstruktion aus der 1960er Jahren.
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