Haus Dorneburg, Wasserschloss in Herne, Deutschland.
Das Haus Dorneburg war eine Wasserburg in Herne, die durch Gräben um ihre Hauptstruktur und Außenbefestigung geschützt wurde. Diese Wassergräben wurden vom Dorneburger Mühlenbach gespeist, der natürliche Verteidigungslinien bildete.
Die Anlage wurde 1243 erstmals erwähnt und kam 1445 in den Besitz der Familie Loe. Nach einem Brand 1844 wurde sie im neoklassizistischen Stil wiederaufgebaut.
Die Anlage war lange Zeit Wohnsitz von Adeligen aus der Region, was sich in ihrer Bedeutung als lokales Machtzentrum widerspiegelte. Solche Burgen dienten nicht nur als Wohnorte, sondern auch als Symbole der Herrschaft in ihrem Umland.
Der Ort existiert heute nicht mehr, da die Ruinen zwischen 1951 und 1955 abgerissen wurden. Die Zerstörungen stammten aus Bombenangriffen während des Zweiten Weltkriegs, die schwere Schäden verursacht hatten.
Während des Ersten Weltkriegs wurde das Gelande als Kriegsgefangenenlager genutzt, während es gleichzeitig noch als private Residenz diente. Dies zeigt, wie sich die Nutzung solcher Orte je nach historischen Umstanden schnell andern konnte.
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