Gode Wind, Kraftwerkskomplex in der Nordsee, Deutschland
Gode Wind ist ein Komplex von Offshore-Windparks in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee, rund 40 Kilometer nordwestlich von Borkum. Die Anlage besteht aus mehreren Bauabschnitten, deren Turbinen auf Stahlpfählen im Meeresboden verankert sind und deren Strom über Unterwasserkabel ans Festland geleitet wird.
Die ersten Pläne für Gode Wind wurden von der deutschen Firma PNE Wind AG entwickelt, bevor das Projekt an den dänischen Energiekonzern Orsted verkauft wurde. Die späteren Bauphasen wurden von weiteren Investoren übernommen, sodass der Komplex schrittweise zwischen den 2010er und 2020er Jahren in Betrieb genommen wurde.
Entlang der deutschen Nordseeküste gelten die Windparks als Zeichen des Wandels in der Energieversorgung, und Fischer sowie Küstenbewohner haben sich an ihren Anblick am Horizont gewöhnt. Der Name Gode Wind leitet sich vom plattdeutschen Begriff für "guten Wind" ab, was in einer Region mit starken Meeresbrisen eine passende Wahl ist.
Die Windparks liegen weit vor der Küste und sind für die Öffentlichkeit nicht ohne Weiteres zugänglich, da kein regulärer Besucherverkehr zu den Plattformen stattfindet. Wer die Turbinen aus der Nähe sehen möchte, sollte sich bei lokalen Hafenbehörden oder Schifffahrtsunternehmen an der Nordseeküste nach möglichen Bootstouren erkundigen.
Die Gode Wind-Windparks liegen in einem der stürmischsten Seegebiete Europas, wo die Turbinen so gebaut wurden, dass sie Windböen standhalten können, die in küstennahen Gebieten selten auftreten. Die Rotorblätter drehen sich selbst dann weiter, wenn an der deutschen Küste kaum Wind zu spüren ist, weil auf See die Bedingungen fast immer günstiger sind.
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