Teufelsgrabenbrücke, Bogenbrücke und Aquädukt in Valley, Deutschland.
Die Teufelsgrabenbrücke ist ein Bogenbauwerk und Aquädukt im Tal bei München, das sich über eine beachtliche Spannweite erstreckt und vier Betonbögen mit jeweils etwa 14 Metern Spannweite aufweist. Das Bauwerk weist rustizierte Betonoberflächen auf, die auch heute noch seine Außenseiten prägen.
Das Bauwerk wurde 1890 von den Ingenieuren Dyckerhoff und Widmann erbaut und war lange Zeit ein wichtiger Teil der Wasserversorgungsinfrastruktur Münchens. Später übernahm 1998 eine unterirdische Rohrleitung seine Wassertransportfunktion, woraufhin es seinen ursprünglichen Zweck einstellte.
Die Brücke zeigt kunstvolle Betonoberflächen mit Bogenschlüsselsteinen, die das Münchner Wappen mit dem Münchner Kindl-Symbol tragen. Diese Verzierungen prägen das Aussehen des Bauwerks und reflektieren die handwerkliche Qualität seiner Gestaltung.
Der Zugang zum Bauwerk ist möglich, wenn man vom Tal aus den Wanderwegen folgt, die entlang des Tals führen und gute Aussichtspunkte bieten. Das Bauwerk ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei feuchtes Wetter die steilen Hänge rutschig machen kann.
Das Bauwerk wurde ohne Bewehrung aus reinem Beton errichtet und verfügt über keine Fugen oder Scharniere über seine gesamte Länge. Diese monolithische Konstruktion war revolutionär für die damalige Zeit und zeigt frühe Techniken der Betonbauweise.
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