Schloss Altenburg, Mittelalterliche Burg in Feldkirchen-Westerham, Deutschland
Schloss Altenburg ist eine mittelalterliche Burg in Feldkirchen-Westerham mit mehreren Ebenen und unterschiedlichen architektonischen Elementen aus verschiedenen Zeiten. Der Komplex enthält Türme, Verteidigungsmauern und Wohnbereiche, die verschiedene Bauphasen widerspiegeln.
Um 1050 errichteten die Falkensteiner hier eine Burg, die Herzog Otto II. von Bayern zerstören und schleifen ließ. Um 1258 bauten die Herren von Schalchdorf eine größere Burg wieder auf, und 1434 erwarb Graf Otto II. von Maxlrain die Anlage und vergrößerte sie. Herzog Albrecht von Bayern ließ sie 1560 in ihre jetzige Form umbauen; im Dreißigjährigen Krieg trotzte sie als einzige Burg Bayerns den angreifenden Schweden.
Der Name Altenburg, um 750 im Güterverzeichnis der Fagana genannt, bedeutet schlicht „alte Burg“. Der Hof im Tal darunter, Niederaltenburg, war der Wirtschaftshof des Schlosses und behielt seinen Namen. Ab 1953 betrieb ein evangelischer Missionsdienst hier eine Schule für Soziale Mädchenberufe; von 1992 bis 2011 diente das Haus als Seminar- und Meditationszentrum, als Haus der Stille.
Schloss Altenburg liegt auf 633 m ü. NN am Hochufer der Mangfall, südlich von Aschbach in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham. Der Zugang erfolgt von der Talseite, wo unterhalb des Schlosses der frühere Gutshof Niederaltenburg liegt. Eine Brücke führt über den ehemaligen Wassergraben in die Vierflügelanlage, deren Landschaftsgarten in den anschließenden Wald übergeht. Der mittelalterliche Burgstall Altenburg, eine eigene Anlage, liegt 500 m südlich im Lehenholz.
Im Dreißigjährigen Krieg trotzte die Burg als einzige Burg Bayerns den angreifenden Schweden. 500 m südlich liegt im Lehenholz der mittelalterliche Burgstall Altenburg auf einem Bergsporn über der Mangfall, der als eigenes Bodendenkmal geführt wird.
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