Stollwerck-Mausoleum, Familienmausoleum in Feldkirchen-Westerham, Deutschland.
Das Stollwerck-Mausoleum ist ein weißes Marmorgebäude, das neuklas sizistische Formen mit persischen Motiven und späten Jugendstil-Elementen verbindet. Im Inneren prägt eine Kapelle mit einer Orgel der Marke Ernst Seifert das Raumgefühl.
Carl Stollwerck, ein Sohn des Kölner Schokoladenfabrikanten, ließ das Mausoleum 1927 als Grabstätte für seine adoptierte Tochter Carlita errichten. Die Entscheidung, einen private Familiengruft zu bauen, spiegelt den Reichtum und die Ambitionen der industriellen Stollwerck-Familie wider.
Das Mausoleum dient der lokalen Gemeinde als Ort für religiöse Feiern und familiäre Trauerfälle. Menschen treffen sich hier zu Gottesdiensten, Taufen und Hochzeiten, wodurch der Bau die Grenze zwischen privatem Grabmal und öffentlichem Kirchenraum verschwimmen lässt.
Der Ort liegt in einem ländlichen Gebiet und ist von außen einsehbar, wirkt aber privat. Besucher sollten bedenken, dass das Gebäude vor allem während religiöser Veranstaltungen zugänglich ist und normalerweise nicht täglich offensteht.
Im Inneren des Mausoleums befindet sich ein Altar mit Kunstobjekten, darunter eine Bronzestatue von Johannes dem Täufer des Künstlers Josef Engelhart. Diese künstlerische Ausstattung verleiht dem Grabmal eine ungewöhnliche Dimension als Kunstwerk.
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