St. Emmeram, Kirchengebäude in Deutschland
St. Emmeram ist ein Barockkirche in Aying mit einer Mischung aus romanischen und gotischen Elementen aus verschiedenen Bauphasen. Das Innere zeichnet sich durch hohe Decken, Säulen mit verzierten Kapitellen und aufwändige Stuckarbeiten aus, die Engel und Pflanzen darstellen.
Die erste Kirche an diesem Ort wurde um 722 von einem Bischof errichtet, später kam 804 eine Klosterkirche hinzu. Im 12. Jahrhundert entstand eine romanische Kirche aus Tuffstein, die teilweise noch heute sichtbar ist, während im 15. Jahrhundert gotische Erweiterungen wie ein größerer Chor und ein längeres Schiff hinzukamen.
Der Name der Kirche erinnert an einen Märtyrer aus Regensburg, dessen Legende mit diesem Ort verbunden ist. Besucher können die Verbindung zur Heiligenverehrung in den Figuren und Darstellungen im Inneren spüren, die zeigen, wie dieser Heilige über Jahrhunderte hinweg für die Gemeinde bedeutsam war.
Die Kirche liegt in Aying und ist leicht zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar, mit einem schlichten Friedhof ohne Umzäunung neben dem Gebäude. Besucher können das Äußere jederzeit bewundern und sollten innen eine ruhige Atmosphäre mit natürlichem Licht von den vielen Fenstern erwarten.
Der Glockenturm beherbergt eine große Glocke mit vier verschiedenen Tönen, die zu Gottesdiensten und besonderen Momenten läutet. Dieses Detail zeigt, wie die Glocke über Jahrhunderte hinweg das Leben der Gemeinde durch ihre verschiedenen Klänge rhythmisiert hat.
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