Großherzoglich-Hessische Porzellansammlung, Museum in Deutschland
Die Grossherzoglich-Hessische Porzellansammlung ist ein Museum in Darmstadt, das über 4000 Objekte aus Fayence, Steingut und Porzellan aus verschiedenen europäischen Manufakturen zeigt. Die Sammlung umfasst Alltagsgeschirr und dekorative Figuren vom frühen 18. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts von Herstellern wie Meißen, Sèvres, Wien und der Keramik-Manufaktur in Kelsterbach.
Die Sammlung wurde vom letzten Großherzog Ernst Ludwig von Hessen gegründet und 1908 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde sie 1951 in den Prinz-Georg-Palais zurückgebracht und später nach Restaurierung 1999 erneut eröffnet.
Der Name des Museums bezieht sich auf die großherzogliche Familie, die diese Stücke über Generationen sammelte. Die Sammlung zeigt, wie Porzellan in den europäischen Adelshaushalten als Zeichen von Geschmack und Wohlstand verwendet wurde.
Das Museum befindet sich neben dem Herrngarten, einem großen Park in der Stadt, und in der Nähe des Prinz-Georg-Palais in einem historischen Gebäude im Darmstädter Gartendistrikt. Besucher sollten Zeit mitbringen, um die fein beschrifteten Objekte und ihre Geschichten geduldig zu erkunden.
Die russische Porzellansammlung war Teil eines diplomatischen Austauschs zwischen den Darmstädter Herrschern und den russischen Zaren, wobei viele Stücke als persönliche Geschenke gegeben wurden. Diese Objekte waren ausschließlich für den Hof bestimmt und wurden nie öffentlich verkauft, was sie innerhalb der Sammlung besonders selten und wertvoll macht.
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