Grube 7, Kalksteinbruch in Mettmann, Deutschland.
Grube 7 ist ein Steinbruch in Mettmann mit steilen Felswänden und Wanderwegen, die entlang ehemaliger Abbaustrecken führen. Vegetation hat die industrielle Fläche im Laufe der Zeit zurückerobert und schafft eine vielfältige Landschaft mit Aussichtspunkten.
Der Steinbruch wurde 1899 gegründet und betrieb Kalksteinabbau bis 1966, als er stillgelegt wurde. Die Umwandlung des Ortes von aktiver Mine zu Naturgebiet zeigt den Wandel der Region von Rohstoffgewinnung zu Naturschutz.
Der ehemalige Steinbruch wird heute von der Bevölkerung als Naherholungsgebiet genutzt und zeigt, wie Industrieflächen in Naturräume verwandelt werden können. Locals schätzen den Ort für Spaziergänge und das Gefühl, in einer Landschaft voller geologischer Geschichte zu wandern.
Der Besuch ist leicht, da markierte Wanderwege um die Kanten des Steinbruchs herumlaufen und gesicherte Aussichtspunkte bieten. Man sollte festes Schuhwerk und Wetterschutz mitbringen, da die Wege teilweise über unebenes Gelände führen.
Eine weiße Marke an der Felswand zeigt den früheren Wasserspiegel, als der Steinbruch zur Grundwasserregulierung der Region diente. Dieses Detail erzählt von einer praktischen Nutzung des Ortes, die heute oft übersehen wird.
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