Gotzkowskybrücke, Stahlbrücke in Moabit, Deutschland
Die Gotzkowskybrücke ist eine Stahlkonstruktion, die sich über die Spree erstreckt und die Stadtteile Moabit und Charlottenburg miteinander verbindet. Die Brücke verfügt über eine variable Breite und dient sowohl dem Auto- als auch dem Fußverkehr.
Das Bauwerk wurde 1902 begonnen und 1911 eröffnet und zeigt die Ingenieurskunst der frühen Berliner Moderne. Im April 1945 zerstörten deutsche Soldaten die Brücke, um sowjetische Truppen am Überqueren zu hindern.
Der Name des Bauwerks stammt von Johann Ernst Gotzkowsky, einem bedeutenden Berliner Kaufmann des 18. Jahrhunderts, dessen Vermächtnis in der Stadtgeschichte fortlebt.
Die Brücke ist täglich für Fußgänger und Fahrzeuge zugänglich und bietet einen unkomplizierten Weg über die Spree. Besucher können die Metallkonstruktion und die Stadtaussichten aus verschiedenen Perspektiven vom Bauwerk selbst oder von den Ufern aus betrachten.
Die Brücke wurde von Friedrich Krause und Alfred Grenander entworfen, Architekten, die auch andere bedeutende Berliner Bauwerke gestalteten. Ihre Zusammenarbeit prägte das Stadtbild der frühen 1900er Jahre nachhaltig.
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