Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde, Friedhof und Architekturdenkmal in Stahnsdorf, Deutschland.
Der Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde ist ein Begräbnisplatz zwischen Stahnsdorf und Potsdam mit Kapellengebäuden aus Backstein und Verwaltungsstrukturen, die sich über etwa 13 Hektar erstrecken. Die Anlage ist von baumgesäumten Wegen durchzogen, die Besucher zwischen denkmalgeschützten Gebäuden hindurchführen.
Die Anlage entstand 1913, nachdem die Friedenau-Gemeinde das Land erwarb, weil ihr bisheriger Begräbnisplatz an der Stubenrauchstraße nicht mehr ausreichte. Die Gründung war die Antwort auf das Wachstum Berlins und den steigenden Bedarf an Grabstätten.
Der Friedhof wurde nach afrikanischen Einflüssen benannt und bezeugt die Verbindungen wohlhabender Berliner zur Kolonialzeit. Besucher können die Gräber bekannter Persönlichkeiten entdecken, die in der Geschichte des Films und der Gesellschaft eine Rolle spielten.
Der Friedhof ist von baumgesäumten Wegen durchzogen, die es leicht machen, sich zu Fuß auf dem Gelände zu bewegen. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen, da die Wege längere Spaziergang über das Areal erfordern.
Ein Denkmal auf dem Gelände erinnert an polnische und deutsche Opfer von Konzentrationslagern und bewahrt das Andenken an Personen, die während des Zweiten Weltkriegs starben. Dieses Mahnmal macht den Ort zu einem Ort der historischen Erinnerung über persönliche Gräber hinaus.
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