Gärtner- und Häckermuseum, Stadtgärtnereimuseum in Bamberg, Deutschland
Das Gärtner- und Häckermuseum befindet sich in einem traditionellen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert und zeigt Werkzeuge, Möbel und Gegenstände aus dem Leben von Gärtnern. Das Haus hat einen zentralen Gang, einen Innenhof und einen angegliederten Garten, die zusammen ein Bild der damaligen Arbeit und des Wohnens vermitteln.
Das Museum wurde 1979 gegründet und dokumentiert die Geschichte der Marktgärtner und Weinbauer, die seit dem späten Mittelalter in Bamberg tätig waren. Diese Berufsgruppen prägten über Jahrhunderte die Landschaft und Wirtschaft der Stadt.
Das Museum zeigt, wie Gärtnerfamilien um 1900 lebten und arbeiteten, mit Blick auf ihre Küche, Lagerräume und tägliche Routinen. Man kann sehen, welche Gegenstände und Räume für ihre Arbeit wichtig waren und wie eng Wohn- und Arbeitsbereich verbunden waren.
Das Museum ist von April bis November, dienstags bis sonntags geöffnet und zeigt seine Sammlungen in mehreren Räumen und im Garten. Da das alte Gebäude keine Rampen oder moderne Aufzüge hat, ist ein Besuch mit Rollstuhl nicht möglich.
Eine besondere Sammlung zeigt Lakritzenquellen und Samenkatalogе, die in Bambergs Gärtnerei einen wichtigen Handelszweig darstellten. Diese Spezialprodukte waren einmal Teil eines umfangreichen europäischen Handelsnetzes.
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