Linde in Schenklengsfeld, Historische Linde in Schenklengsfeld, Deutschland
Die Linde in Schenklengsfeld ist ein naturdenkmal mit vier getrennten Stämmen, die aus einer gemeinsamen Wurzel wachsen und eine Krone mit großem durchmesser bilden. Die Äste werden durch ein Tragsystem aus vielen balken zwischen zwei steinernen ringen gestützt.
Das Denkmal existiert seit dem 8. Jahrhundert und wurde lange Zeit als Versammlungsplatz für Gericht genutzt. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert trafen sich dort regelmäßig die Richter, um Urteile zu sprechen.
Der Baum ist Schauplatz des alle zwei Jahre stattfindenden Lindenfestes im Juni, bei dem sich Menschen in traditioneller Kleidung versammeln und alte Lieder erklingen. Die Veranstaltung zeigt, wie wichtig dieser Ort für die Dorfgemeinschaft bis heute geblieben ist.
Der Baum kann jederzeit besucht werden, da er frei zugänglich im Dorf steht und leicht zu erreichen ist. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen, um den Platz rund um den Stamm erkunden zu können.
Die Krone des Baumes erstreckt sich über eine beeindruckende Fläche und zählt zu den größten erhaltenen unter allen Exemplaren in Deutschland. Diese Größe macht ihn zu einem seltenen Zeugnis davon, wie alt und kraftvoll ein einzelner Baum werden kann.
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