Burgruine Dreienburg, Burgruine in Deutschland
Burgruine Dreienburg ist eine Burganlage in der Kuppenrhön, die auf einem steilen Bergkamm liegt und von schroffen Hängen umgeben ist. Die Ruine besteht aus den Resten eines quadratischen Turms mit etwa 8,5 Metern Seitenlänge, umgeben von alten Mauerfragmenten und einem Graben, der einst die Befestigung schützte.
Die Burg entstand vermutlich im Verlauf des 13. Jahrhunderts als Schutzanlage des Klosters Hersfeld und wurde erstmals 1257 erwähnt, als Hartwig de Dringenberg als Besitzer genannt wurde. Das Gebäude verfiel ab dem späten 16. Jahrhundert und erschien bereits 1592 auf Karten als Ruine.
Die Burg war ein Zeichen der Macht des Klosters Hersfeld in dieser Region. Heute erzählen die Ruinen von einer Zeit, als solche Befestigungen den Alltag der Menschen prägten und ihre Sicherheit gewährleisteten.
Das Gelände ist jederzeit kostenlos zugänglich und zu Fuß erreichbar, ein kurzer Waldspaziergang vom Parkplatz führt zur Ruine. Es gibt keine Einrichtungen vor Ort, daher sollten Besucher Wasser mitnehmen und helles Tageslicht für den Besuch bevorzugen.
Der Name Dreienburg bezieht sich auf die drei Erhebungen des Berges, die aus der Ferne deutlich sichtbar sind. Die Gegend ist reich an seltenen Pflanzen wie Orchideen und Silberdistel, die nur auf dem Kalkstein des Muschelkalks gedeihen.
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