Hönebachtunnel, Eisenbahntunnel in Hessen, Deutschland
Der Hönebach-Tunnel ist ein Eisenbahntunnel in Hessen, der sich über etwa 1 Kilometer durch den nördlichen Teil des Seulings-Waldes erstreckt und unter der Bundesautobahn 4 hindurchführt. Er verfügt über zwei Gleise für den Personen- und Güterverkehr und verbindet die Stationen zwischen Wildeck-Hönebach und Ronshausen.
Die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn-Gesellschaft begann 1845 mit dem Bau dieses Tunnels und vollendete ihn 1848 als beachtliches Eisenbahnprojekt. Die Fertigstellung war Teil der Expansion der Eisenbahnnetze in dieser Region während der frühen Industrialisierung.
Die beiden identischen Tunnelportale werden von Torgruppen gekrönt, und auf dem Bergrücken sind noch zwei der vier ursprünglichen Rauchableitungstürme erhalten. Diese Elemente prägen das Erscheinungsbild des Ortes und zeugen von der Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts.
Der Tunnel ist zwischen den Stationen Wildeck-Hönebach und Ronshausen zugänglich und dient täglich vielen Zügen. Besucher sollten beachten, dass der Zugang möglicherweise begrenzt ist und Bahnhöfe in der Nähe Informationen zum Zugverkehr bieten.
Der Tunnel war ursprünglich mit vier Rauchableitungstürmen ausgestattet, von denen heute nur noch zwei auf dem Bergrücken stehen und an die Dampflokomotiven-Ära erinnern. Diese Überreste zeigen, wie wichtig die Belüftung für frühe Bahntunnel war und welche Spuren diese Zeit hinterlassen hat.
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