Jagdschloss Blumenstein, Burgruine in Wildeck, Deutschland
Schloss Blumenstein sind Überreste eines Jagdschlosses, das auf 350 Metern Höhe auf einem Bergrücken im Richelsdorfer Gebirge steht. Die Anlage ist vollständig von Wald umgeben und zeigt noch heute die Grundmauern und teilweise erhaltene Mauerwerksteile der ursprünglichen Bebauung.
Eine mittelalterliche Burg aus dem Jahr 1250 stand hier ursprünglich, bevor sie 1727 durch ein Jagdschloss ersetzt wurde. Der Landgraf Ernst II Leopold von Hessen-Rotenburg ließ das neue Gebäude errichten und nutzte die alten Steine als Baumaterial.
Der Ort zeigt, wie die Bevölkerung die Burganlage heute nutzt und erhält. Lokale Vereine kümmern sich gemeinsam um die verbliebenen Mauern, was die Verbundenheit mit diesem historischen Platz zeigt.
Die Anlage liegt auf einem bewaldeten Bergrücken, daher sind feste Schuhe und Wetterschutz empfehlenswert. Der Zugang erfolgt zu Fuß über Waldwege, die vom Dorf aus erreichbar sind.
Die Steine der älteren Burg wurden beim Neubau 1727 direkt wiederverwendet, sodass mittelalterliche und barocke Elemente in den Mauern vermischt sind. Dieser praktische Baustoff-Ansatz zeigt, wie Bauprojekte dieser Zeit wirtschaftlich umgesetzt wurden.
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