Wehrkirche Kößlarn, katholische Wallfahrtskirche in Kößlarn, Bayern, Deutschland
Hl. Dreifaltigkeit ist eine spätgotische Kirche in Kößlarn, deren Schiff von einem festen Mauergürtel mit zwei Toren sowie dem Pfarr-, Mesner- und Benefiziatenhaus umgeben ist. Überragt wird sie von einem 1509 errichteten, 50 Meter hohen Turm, der 1730 eine Kuppel erhielt. Die Seitenschiffe kamen 1897 hinzu, die Einrichtung ist barock.
1364 fand ein Graf von Ortenburg hier ein Marienbild und ließ eine Kapelle errichten; Spenden der Pilger finanzierten 1400 eine Kirche. Erweiterungen 1440 bis 1443, 1451 und ab 1461 schufen eine Wehranlage, und Abt Wolfgang Marius von Aldersbach ließ 1515 bis 1518 einen Chor und sieben Altäre hinzufügen. 1478 wurde Kößlarn Vikariat, 1518 Pfarrei; bis zur Reformation war es einer der meistbesuchten Marienwallfahrtsorte Bayerns.
Die Wallfahrt geht auf das Jahr 1364 zurück, als ein Graf von Ortenburg hier ein Marienbild fand und dafür eine Kapelle errichten ließ; mit den Spenden der vielen Pilger konnte 1400 eine Kirche gebaut werden. Die Zisterzienser des Klosters Aldersbach betreuten die Wallfahrer, 1518 wurde Kößlarn Pfarrei. Bis zur Reformation war der Ort einer der meistbesuchten Marienwallfahrtsorte Bayerns.
Das Gelände ist das ganze Jahr über erreichbar und bietet Raum zum Erkunden der Architektur. Wer die Kirche besucht, sollte angemessene Kleidung tragen und respektvoll bleiben, da es ein aktiver Ort des Glaubens ist.
Die Wehranlage umgibt ein Mauergürtel mit zwei Toren, zu dem das Pfarr-, Mesner- und Benefiziatenhaus gehören. Die Kirchenrechnungen sind seit 1461 fast lückenlos erhalten und nennen die Baumeister: Michael Sallinger von 1461 bis 1480, ab 1481 Hans Wechselberger. Der 1509 errichtete Turm ist 50 Meter hoch und erhielt 1730 seine Kuppel.
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