Gut Etgendorf, Baudenkmal in Kirchtroisdorf, Bedburg, Deutschland.
Gut Etgendorf ist eine wasserumwehrte, geschlossen viereckige Anlage auf freier Feldflur zwischen Bedburg und Kirchtroisdorf. Das zweigeschossige Backsteinherrenhaus, 1605 für den Jülicher Rat Peter Simonius erbaut, trägt ein hohes Walmdach und Kreuzstockfenster in Trachytrahmung. Westlich schließt sich ein zweigeschossiger Torbau mit rundbogiger Durchfahrt und Allianzwappen Ritz/Dürffenthal an; an der Südostecke tritt ein dreigeschossiger Rechteckturm mit mehrfach eingezogener Schweifhaube hervor.
Das Gut Etgendorf ist seit 1216 Eigentum des Prämonstratenserklosters Reichenstein bei Kalterherberg. Seit Ende des 15. Jahrhunderts wurde es in Erbpacht vergeben; von 1673 bis 1862 befand es sich im Besitz der Familie Simonius genannt Ritz. Das Herrenhaus wurde 1605 für den Jülicher Rat Peter Simonius erbaut.
Der Name des Gutes erinnert an die Familie Simonius genannt Ritz, die es von 1673 bis 1862 in Erbpacht hielt. Ihr Allianzwappen mit der Familie Dürffenthal sitzt über der rundbogigen Torfahrt, und das Herrenhaus wurde 1605 für den Jülicher Rat Peter Simonius erbaut.
Gut Etgendorf liegt auf freier Feldflur zwischen Bedburg und Kirchtroisdorf, südwestlich von Lipp. Das Herrenhaus ist nicht öffentlich zugänglich; die Anlage ist daher von außen zu besichtigen, am besten über die Feldwege der Umgebung.
Die Mauern des Wassergrabens sollten das Wasser halten und die geschlossene Vierflügelanlage zusammenhalten, wie die Historikerin Stephanie Wickerath erläutert. Das Herrenhaus, 1605 für den Jülicher Rat Peter Simonius erbaut, zeigt Kreuzstockfenster in Trachytrahmung – ein Vulkangestein, das hier nicht abgebaut wird.
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