Kasterer See, See und Erholungsgebiet in Bedburg, Deutschland
Der Kasterer See ist ein Gewässer in Bedburg, das durch die Renaturierung ehemaliger Bergbauflächen entstanden ist und heute ein wichtiges Wasserbiotop darstellt. Das See-Areal wird von bewaldeten Ufern geprägt und bietet auf der Südwestseite Zugang für Besucher, während andere Bereiche dem Schutz von Wasservögeln vorbehalten bleiben.
Der See entstand durch die Renaturierung von Braunkohleabbaugebieten und wurde in den 1980er Jahren fertiggestellt, als die Region ihre Landschaft neu gestaltete. Diese Umwandlung von industriell genutztem Land in ein Naturgebiet zeigt, wie frühere Bergbaulandschaften heute wieder zu Lebensräumen werden können.
Der Name des Sees bezieht sich auf die frühere Kasterei, die hier gestanden hat, und zeigt die lange Verbindung des Ortes zu menschlicher Nutzung. Heute nutzen Besucher das Ufer vor allem zum Entspannen und Beobachten von Wasservögeln, was dem See einen ruhigen, naturnahen Charakter gibt.
Der beste Ort zum Verweilen ist das südwestliche Ufer, wo Parkplätze und einfache Wege zur Verfügung stehen. Besucher sollten wissen, dass viele Uferbereich geschlossen sind, um Brut- und Rastplätze für Vögel zu schützen, daher lohnt sich ein Besuch für alle, die geduldig beobachten möchten.
Der Mühlenerft-Bach fließt um den See herum und speist ihn mit frischem Wasser, wobei er dabei ein dichtes Netzwerk von Sumpfgebieten schafft. Diese Feuchtgebiete sind so wichtig für Vögel, dass sie zu den wertvollsten Brutplätzen der gesamten Region gehören.
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