Gut Hasselholz, Geschütztes Gut in Aachen, Deutschland
Gut Hasselholz ist ein geschütztes Landgut in Aachen mit einem vierflügeligen Hofgelände und mehreren Wirtschaftsgebäuden. Die Gebäude stammen aus verschiedenen Perioden: Die Wirtschaftsbauten entstanden um 1830, ein Wohnhaus für Pächter folgte 1860, und das Herrenhaus wurde 1871 hinzugefügt.
Das Gut entstand als Landwirtschaftsbetrieb mit seinen ersten Gebäuden um 1830 und wurde später mit einem Herrenhaus für einen Aachener Textilfabrikanten erweitert. Das Anwesen war während des Zweiten Weltkriegs in Kämpfe verwickelt und zeigt bis heute Kampfspuren an seinen Fassaden.
Der Hof spiegelt den Wandel der Landwirtschaft in der Region wider, mit dem Übergang zu biologischer Bewirtschaftung ab den 1990er Jahren. Besucher können heute noch die Spuren dieser Veränderung in der Bewirtschaftung und Erhaltung der Gebäude erkennen.
Das Gut liegt am Rand der Stadt Aachen im Stadtteil Hanbruch, nicht weit von der belgischen Grenze entfernt. Die Lage ermöglicht Besuchern, die Umgebung zu Fuß zu erkunden und die Nähe zum Aachener Wald zu nutzen.
An den Fassaden des Gutes sind noch heute Schusslöcher aus dem Zweiten Weltkrieg sichtbar, wenn man genau hinschaut. Diese Spuren erinnern daran, wie das Anwesen direkt in die Kriegshandlungen verwickelt war.
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