Roskapellchen, Denkmalgeschützte Kapelle in Aachen, Deutschland
Das Roskapellchen ist ein kleines Gotteshaus mit einer ungewöhnlichen sechseckigen Form, errichtet aus hellem Ziegelstein mit Kalksteinverstärkungen an den Ecken. Die Eingangstüren zeigen aufwendige Eisenbeschläge und prägen das äußere Erscheinungsbild dieses kompakten Bauwerks.
Die Kapelle entstand zwischen 1758 und 1759 als Ersatz für eine ältere Steinsäule mit einer Marienstatue aus dem frühen 16. Jahrhundert. Sie nimmt den Platz eines älteren Andachtsortes ein, dessen religiöse Funktion sie bis heute fortsetzt.
Die Kapelle ist ein spiritueller Ort, an dem sich bis heute Gläubige versammeln, um vor einem Altar aus dem 19. Jahrhundert zu beten. Die Holzschnitzerei mit der Darstellung der Mutter Gottes schafft eine intime Atmosphäre für private Andachten.
Besucher können die Kapelle tagsüber betreten, um einen Blick auf das Innere zu werfen oder kurz innezuhalten. Die kleine Größe bedeutet, dass sie schnell zu erkunden ist und sich gut zwischen anderen Sehenswürdigkeiten der Altstadt einpassen lässt.
Während des Zweiten Weltkriegs erlitt die Kapelle schwere Beschädigungen, doch die verehrte Marienstatue im Inneren blieb vollständig unversehrt. Dieses Phänomen machte das Bauwerk zu einem Ort besonderer religiöser Verehrung und Hoffnung.
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