Grashaus, Gotisches Stadtgebäude in Aachen, Deutschland
Das Grashaus ist ein gotisches Rathaus in Aachen mit einer mittelalterlichen Kalksteinfassade aus dem 13. Jahrhundert, die sieben blinde Arkaden mit Statuen in der oberen Wandsektion aufweist. Das Gebaude zeigt noch heute die ursprungliche handwerkliche Qualitat dieser Epoche und diente uber Jahrhunderte hinweg verschiedenen kommunalen Funktionen.
Das Gebaude wurde im 13. Jahrhundert als erstes Rathaus von Aachen erbaut und diente der Stadtverwaltung bis ins 14. Jahrhundert. Danach wurde es zur Gerichtsstatte und Gefangnis umgewandelt, wo es mehrere Jahrhunderte lang wichtige justizielle Funktionen erfullte.
Das Gebäude ist heute Teil der Station Europa auf der Route Charlemagne und vermittelt Besuchern Wissen über europäische Einigung durch Ausstellungen und Programme. Die Räume erzählen von Aachens Rolle als historisches Zentrum Europas und laden zum Nachdenken über gemeinsame Werte ein.
Besucher konnen das Gebaude bei gefuhrten Touren erkunden, die regelmassig angeboten werden und Einblicke in die Architektur und fruheren Funktionen bieten. Das Gebaude liegt zentral in der Altstadt und ist leicht zu Fuss erreichbar, was es zu einer praktischen Station auf Stadtrundgangen macht.
Die Foundation fur den Internationalen Karlspreis hat ihr Buro in diesem Gebaude, wo uber die Verleihung des bedeutendsten europaeischen Integrationspreises entschieden wird. Diese unsichtbare Macht macht den Ort zu einem stillen Zentrum europaeischer Entscheidungsfindung.
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