Gut Holthausen, Zisterzienserkloster in Büren, Deutschland
Gut Holthausen ist ein Kloster in Büren mit einem zweigeschossigen Quadrat um einen kleinen Innenhof, in dem sich ein Kreuzgang und eine Kirche mit charakteristischem Barockdachturm befinden. Die Gebäude zeigen typische Merkmale der Zisterzienserarchitektur mit funktionalen Räumen für das Klosterleben.
Das Kloster wurde 1243 von den Herren von Büren als Familienkloster gegründet und funktionierte bis zu seiner Säkularisierung 1810 als Zisterzienserkonvent. Die Umwandlung von einer religiösen Gemeinschaft zu einem weltlichen Gut markierte das Ende seiner ursprünglichen Bestimmung.
Die Orgel der ehemaligen Klosterkirche wurde 1764 von einem unbekannten Orgelbauer erbaut und hat sieben Register auf einem Manual, darunter Salicional 8′, Gedackt 8′ und Trompete 8′. Mixtur und Trompete kamen erst später hinzu; 2005 wurde das Instrument restauriert und fehlendes Pfeifenmaterial ergänzt. Die seitliche Spielanlage ist original erhalten, eine Besonderheit ist das angehängte Messerrückenpedal. Der Prospekt ist stumm.
Gut Holthausen ist ein Privatbesitz, der bis heute von der Familie der Freiherren von Fürstenberg bewohnt wird; öffentliche Öffnungszeiten oder Führungen gibt es nicht, die Gebäude sind nicht zugänglich. Zur Anlage gehört die ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul mit ihrer Orgel von 1764. Besucher sollten den Wohncharakter des Ortes respektieren.
Die Orgel der ehemaligen Klosterkirche wurde 1764 von einem unbekannten Orgelbauer erbaut und hat sieben Register auf einem Manual, darunter ein vermutlich von 1764 stammendes Gedackt 8′. 2005 wurde sie restauriert und fehlendes Pfeifenmaterial ergänzt; die seitliche Spielanlage und das angehängte Pedal sind original.
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