Hafenmuseum, Maritimes Museum in Walle, Bremen, Deutschland
Das Hafenmuseum Bremen ist ein Geschichtsmuseum in einem Lagerhaus-Gebaude in der Walle und konzentriert sich auf die Vergangenheit und Gegenwart des Hafens. Die Ausstellung prasentiert Navigationsinstrumente, persoenliche Berichte, Fotos und Objekte, die zeigen, wie sich die Hafenarbeit uber viele Jahrzehnte veraendert hat.
Das Gebaude stammt aus der Zeit zwischen 1908 und 1912, als es als Baumwollspeicher gebaut wurde und die Hafenentwicklung Bremens sichtbar machte. Das Museum eroffnete 2004 nach einer grundlichen Renovierung und sichert seitdem die Geschichte des Hafens fur kommende Generationen.
Der Name des Museums verweist auf das frühere Überseehafenbecken, das bei der Umgestaltung des Hafengebiets zum Ortsteil Überseestadt verfüllt wurde. Zu den Ausstellungsstücken sind Zeitzeugenberichte als Tonaufnahmen zu hören, in denen frühere Hafenarbeiter Umschlag und Hafenalltag schildern.
Das Museum befindet sich in einem grossen Lagerhaus mit barrierefreiem Zugang zu den Ausstellungsraumen. Besucher sollten genug Zeit einplanen, um die verschiedenen Bereiche und interaktiven Stationen zu erkunden.
Das Museum liegt an der südöstlichen Stirnseite des Speicher XI, eines 1908–1912 erbauten Baumwollspeichers von 400 Metern Länge, dem längsten Gebäude Bremens. Der Bauunternehmer und Mäzen Klaus Hübotter rettete ihn vor dem Abriss und ließ ihn 2003 sanieren; seit 1994 steht er als Industriedenkmal unter Denkmalschutz und beherbergt auch die Hochschule für Künste Bremen.
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