Gut Lundsgaard, Herrenhaus in Grundhof, Deutschland
Gut Lundsgaard ist ein zweigeschossiges Herrenhaus in Grundhof, das an der Lundsgaarder Weg 1 steht und sich durch eine große Eingangshalle sowie einen Festsaal im Obergeschoss auszeichnet. Die Gesamtkonstruktion wirkt massiv und stabil, wobei die Bauweise typisch ist für ein landwirtschaftliches Herrenhaus der Region.
Das Gut geht auf eine Befestigung aus dem 12. Jahrhundert zurück, die von schleswig-holsteinischen Adeligen als Verteidigungsbau entlang der Ostseeküste errichtet wurde. Das Anwesen erlebte mehrere Eigentümerwechsel, darunter die von der Wisch-Familie ab 1540 und die Rantzau-Adelsfamilie in späteren Zeiten.
Der Name Lundsgaard geht auf Jürgen Lund zurück, den Knappen, der das Gut vor 1448 erhielt, nachdem Herzog Adolph I. von Schleswig es dem Ritter Erik Nielssen entzogen hatte. 1606 stiftete Segebrand von Mahrenholz der Kirche in Grundhof die Kanzel. Die Familie Karstens, ab 1861 Pächter und ab 1871 Eigentümer, legte Obstplantagen für die Obstweinproduktion an; das Gut ist seit sechs Generationen in Familienbesitz.
Das Anwesen liegt im Kreis Schleswig-Flensburg und ist über die Adresse Lundsgaarder Weg 1 erreichbar; die Koordinaten 54°46'41.5"N und 9°39'11.2"E helfen, den Ort zu finden. Die Umgebung ist ländlich geprägt und am besten mit eigenem Fahrzeug erreichbar, da öffentliche Verkehrsmittel in dieser Region begrenzt sind.
Im Park sind noch der Burghügel und Teile des Wassergrabens der mittelalterlichen Burg zu erkennen. Seit sechs Generationen ist das Gut in Familienbesitz: Henning August Karstens pachtete es 1861, seine Familie kaufte es 1871, 1908 ging es an seinen Schwiegersohn Asmus Petersen über. Wilhelm Nikolaus Karstens legte ausgedehnte Obstplantagen zur Obstweinproduktion an.
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