Gut Mielenforst, Gutshof und Architekturdenkmal in Dellbrück, Deutschland.
Gut Mielenforst ist ein Anwesen und architektonisches Kulturdenkmal im Dellbrücker Gebiet Kölns. Das Herrenhaus wurde zwischen 1883 und 1885 im Stil der Deutschen Renaissance erbaut und zeigt eine markante dreibogie Loggia auf der Südwestseite.
Das Anwesen wurde erstmals 1196 erwähnt, als Conrad de Milinforst als Verwalter des Grafen von Berg tätig war. Die Besitzung wechselte danach mehrmals zwischen adeligen Familien, bevor sie 1822 eine neue Eigentümerschaft erhielt.
Das Anwesen trägt einen Namen, der auf seine mittelalterlichen Ursprünge zurückgeht und bis heute bewahrt wird. Es steht heute als Wohnkomplex, in dem die historische Architektur mit modernem Leben verbunden ist.
Das Anwesen ist vom öffentlichen Parkplatz an der Mielenforster Kirchweg erreichbar und hat gepflegte Wege, die sich mit der Umgebung verbinden. Der Zugang ist während des Tages möglich, wobei die unmittelbare Nähe zum Eggerbach-Bachlauf zusätzliche Spazierrouten bietet.
Während des Ersten Weltkriegs nutzte das britische Militär das Anwesen nach der Besatzung als Hauptquartier für neuseeländische Truppen. Diese unerwartete Episode verbindet die Eigentümer mit internationalen Kriegsgeschichten, die heute kaum noch bekannt sind.
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