Gut Neu-Bülk, Gutshof in Strande, Deutschland.
Gut Neu-Bülk ist ein Landgut in Strande, das sich über Wälder, Felder und Wiesen erstreckt. Das Anwesen umfasst verschiedene Gebäude und Wirtschaftsflächen, die die klassische Struktur eines norddeutschen Gutshofs zeigen.
Claus Christoph I. von Thienen (1657–1708) ließ 1708 das Gut Ravensbek als Majorat des Gutes Bülk errichten; 1718 wurde es vergrößert, von Bülk getrennt und erhielt den Namen Neu-Bülk. 1927 kaufte die Schleswig-Holsteinische Höfebank das Gut nach dem Reichssiedlungsgesetz von 1919 und teilte 93,94 Hektar in elf Siedlerstellen auf, wodurch das frühere Dorf Ravensdorp als Rabendorf wieder entstand. 1931 erwarb Carl-Albrecht Rodde den Resthof mit 196,01 Hektar.
Der Name Neu-Bülk (dänisch: Ny Bylk) bedeutet „Neues Bülk“ und wurde 1718 angenommen, als das Gut vom Besitz Bülk getrennt wurde. Das alte Dorf Ravensdorp, das dem Gut zugeschlagen worden war, lebte 1927–30 wieder auf, als auf seinen ehemaligen Ländereien Siedlerstellen angelegt wurden und die Siedlung den Namen Rabendorf erhielt. Sechs Katen des alten Dorfes wurden zu Häusern des neuen Rabendorf.
Das Gut ist in ein aktives Landwirtschaftssystem integriert und funktioniert als bewirtschaftete Liegenschaft. Besucher sollten sich bewusst machen, dass dies ein privates, arbeitendes Anwesen ist und Besichtigungen respektvoll geplant werden sollten.
Neu-Bülk wurde 1718 vom Gut Bülcke abgetrennt, als das 1708 von Claus Christoph I. von Thienen erbaute Gutshaus Ravensbek erweitert und aus dem Verband von Bülcke gelöst wurde; es erhielt den Namen Neu-Bülk. Das alte, in das Gut eingegliederte Dorf Ravensdorp lebte bei der Aufsiedlung 1927–30 als Rabendorf wieder auf.
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